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Dipl Ing Bernhard Bowitz   (c)2025

DriveLock – Was ist das und wofür wird es verwendet?

DriveLock ist eine modulare DEUTSCHE IT-Sicherheitslösung für Unternehmen, die sich auf den Schutz von Endgeräten (Endpoints) spezialisiert hat. Ziel ist es, sensible Daten vor unautorisiertem Zugriff, Datenverlust und Cyberangriffen zu schützen – insbesondere in sicherheitskritischen oder regulierten Umgebungen.

Die Lösung wird vor allem in großen Unternehmen und Organisationen eingesetzt, in denen IT-Sicherheit, Compliance und Datenschutz höchste Priorität haben – beispielsweise in der Industrie, im Gesundheitswesen, bei Behörden oder im militärischen Bereich, mobile Communication,


Wichtige Funktionen von DriveLock:

  1. Device Control / Schnittstellenkontrolle
    Verhindert unerlaubte Nutzung von USB-Sticks, externen Festplatten oder anderen Geräten.
    Nur autorisierte Geräte dürfen genutzt werden.
  2. Application Control / Whitelisting
    Legt fest, welche Software auf Endgeräten ausgeführt werden darf.
    Unerwünschte oder unbekannte Programme werden blockiert.
  3. Full Disk Encryption
    Verschlüsselt komplette Festplatten, um Daten bei Geräteverlust oder -diebstahl zu schützen.
  4. File & Folder Encryption
    Verschlüsselt gezielt sensible Dateien oder Verzeichnisse.
  5. Security Awareness Training
    Integriert Schulungsinhalte direkt am Endgerät, um Nutzer sicherheitsbewusstes Verhalten beizubringen.
  6. Cloud-basierte Verwaltung
    Zentrale Verwaltung aller Sicherheitsrichtlinien und Endgeräte – auch bei weltweit verteilten Standorten.

 Beispielhafte Anwendung im militärischen Bereich:

Szenario: Absicherung eines mobilen Einsatzkommandos der Bundeswehr

Ein mobiles Kommando der Bundeswehr nutzt Laptops und mobile Geräte zur Einsatzplanung, Kommunikation und Datenanalyse im Feld. Diese Geräte enthalten hochsensible Informationen, z. B. Lagepläne, Kommunikationsprotokolle oder Aufklärungsdaten.

DriveLock kommt in diesem Fall zum Einsatz, um:

  • USB-Ports zu sperren, damit keine Daten über tragbare Speichermedien entwendet werden können.
  • Nur zertifizierte Anwendungen auszuführen, um das Einschleusen von Schadsoftware zu verhindern.
  • Die Festplatten vollständig zu verschlüsseln, sodass im Falle von Geräteverlust keine Daten ausgelesen werden können.
  • Die Nutzeraktivität zu protokollieren und sicherzustellen, dass nur autorisiertes Personal Zugriff auf sicherheitskritische Funktionen hat.
  • Auch ohne ständige Internetverbindung vor Ort Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen (lokale Richtlinien-Engine).

Nutzen im militärischen Kontext:

  • Minimiert das Risiko von Datenlecks und Sabotage.
  • Erfüllt hohe militärische Sicherheitsanforderungen (z. B. BSI-zertifizierte Verschlüsselung).
  • Schützt auch bei temporär offline arbeitenden Geräten.

Für eine offizielle Projektunterlage oder zur Weitergabe an eine militärische IT-Abteilung.

Hier ein vollständiges Einsatzkonzept sowie eine Checkliste für die Implementierung von DriveLock im militärischen Umfeld – insbesondere für mobile oder stationäre IT-Arbeitsplätze mit erhöhten Sicherheitsanforderungen.

 

Beispiel Für eine offizielle Projektunterlage oder zur Weitergabe an eine militärische IT-Abteilung.

1. Zielsetzung

Die Implementierung von DriveLock soll sicherstellen, dass sämtliche Endgeräte in einem militärischen Einsatzszenario – insbesondere Laptops, Tablets, mobile Server oder stationäre Arbeitsplätze – vor Datenverlust, unautorisiertem Zugriff und Schadsoftware geschützt sind. Der Schutz muss auch bei temporärer Offline-Nutzung sowie in taktischen Einsatzgebieten gewährleistet sein.


2. Rahmenbedingungen

·         Sicherheitsniveau: Hoch / VS-NfD bis GEHEIM

·         Netzwerkumfeld: Teilweise isolierte, eingeschränkte oder militärisch gekapselte Netzwerke (z. B. kein Internetzugang)

·         Gerätekategorie: Windows-basierte Clients und mobile Geräte (z. B. Panasonic Toughbook, Feldserver)

·         Nutzerrollen: Administratives Personal, IT-Sicherheitsbeauftragte, Feldnutzer mit begrenztem Zugriff


3. DriveLock Funktionsmodule im Einsatz

Modul

Beschreibung

Ziel

Device Control

Kontrolle aller physischen Schnittstellen (USB, Bluetooth, CD/DVD)

Verhinderung unautorisierter Datenübertragung

Application Control

Nur freigegebene Software darf ausgeführt werden (Whitelist)

Schutz vor Malware, Trojanern und Sabotage

Full Disk Encryption (FDE)

Verschlüsselung ganzer Datenträger

Schutz bei Verlust/Diebstahl

File & Folder Encryption

Verschlüsselung bestimmter Verzeichnisse

Schutz sensitiver Einsatzdaten

Security Awareness

Lokale Nutzerwarnungen, Schulungen und Richtlinienhinweise

Sensibilisierung für Sicherheitsrisiken

Audit & Monitoring

Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse

Nachvollziehbarkeit, Beweissicherung

Offline-Policy-Engine

Durchsetzung lokaler Sicherheitsrichtlinien auch ohne Verbindung zum zentralen Server

Betriebssicherheit im Feld


4. Phasen der Implementierung

Phase 1: Analyse & Konzeption

·         Identifikation schutzbedürftiger Endgeräte

·         Definition von Nutzerrollen und Schutzklassen

·         Auswahl der geeigneten DriveLock-Module

·         Entwicklung des Sicherheitskonzepts gemäß BSI-Grundschutz / NATO-Richtlinien

Phase 2: Test & Pilotierung

·         Testbetrieb in isolierter IT-Umgebung mit realitätsnahen Einsatzszenarien

·         Validierung der Device Control (z. B. USB-Sticks, Funkverbindungen)

·         Prüfung der Kompatibilität mit taktischer Software und Offline-Nutzung

Phase 3: Rollout

·         Stufenweiser Rollout mit zentraler Vorabkonfiguration

·         Schulung des IT-Personals und Endanwender (Awareness)

·         Aktivierung der Auditierung

Phase 4: Betrieb & Überwachung

·         Regelmäßige Überprüfung der Richtlinien (z. B. nach Software-Updates)

·         Analyse von Sicherheitsprotokollen

·         Aktualisierung der Whitelists und Device-Freigaben


Checkliste: Militärische DriveLock-Implementierung

Vor dem Rollout:

·         Sicherheitszonen und Datenklassifizierungen definiert

·         Zulässige Software- und Hardware-Komponenten inventarisiert

·         DriveLock-Lizenzmodell gewählt (On-Premise oder Cloud-Management)

·         Offline-Richtlinienkonfiguration für Einsätze ohne Netz konzipiert

·         Integrität der Systemabbilder geprüft

·         Tests in isolierter Umgebung durchgeführt

Konfiguration:

·         Device Control aktiviert und Standardblockierung aller Schnittstellen eingestellt

·         Whitelist-basierte Application Control eingerichtet

·         Vollständige Festplattenverschlüsselung (AES-256) aktiviert

·         Benutzer-Policy für Offline-Szenarien hinterlegt

·         Security Awareness Module mit organisationsspezifischen Inhalten befüllt

Rollout:

·         Deployment-Pläne für Rollout nach Standort oder Einheit erstellt

·         IT-Personal geschult und Admin-Zugriffe abgesichert

·         Endnutzer in Sicherheitspraxis und Incident-Meldung eingewiesen

·         Notfallverfahren bei Geräteverlust dokumentiert

Betrieb:

·         Regelmäßige Protokollauswertung (Audit & Monitoring)

·         Review-Intervalle für Richtlinien und Freigaben definiert

·         Incident-Response-Team bestimmt

·         Backup- und Wiederherstellungsprozesse getestet

·         Berichtswesen für Sicherheitsüberprüfungen eingerichtet


Optional:

·         NATO/VS-NfD Zertifizierung prüfen (je nach Einsatzland / Mandat)

·         Integration in bestehende SIEM-Systeme

·         Unterstützung für SmartCards oder biometrische Authentifizierung ergänzen


Fuer weitere Architekturmodelle und Beispielprojekte kontaktieren Sie bitte Herrn Dipl Ing Bernhard Bowitz  bernardbowitz@gmail.com  oder info@securescrypt.com

 

 
 

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